Wir liegen hier, der weiche Sand kitzelt unsere Rücken.
Die Morgensonne wandert langsam über den Horizont 
an ihren Platz am Himmel.
Noch ist Zeit deine Hand zu halten und deinen Atem 
in der kühlen Morgenbrise an meinem Hals zu genießen.

Es wird heller. 

Du öffnest die Augen, suchst die Meinen und wir blicken verträumt 
mit dem Wissen, dass es bald nicht mehr so still sein wird.
Die anderen Menschen werden die Stille vertreiben und nicht einmal
die Wellen werden dies übertönen können.

Leise Musik ist plötzlich zu hören. 

Die Strandbar hat geöffnet.
Ich streiche sanft über deinen Rücken, küsse deine Stirn.
Du lächelst. 
Der Hund spielt schon freudig mit den Wellen, 
die an den Strand schlagen. 
Er hat Spaß. 
Bei jeder Welle dreht er sich zu uns um uns zu zeigen, dass
er auf uns achtet.

Die Sonne lächelt uns nun in ihrer vollen Pracht zu und wir wissen,
es ist Zeit...
Nur  für den kurzen Augenblick in dem wir uns erheben,
unsere Sachen zusammenpacken und Richtung Strandbar schlendern
lösen sich unsere Blicke voneinander.

Ein freudiges Bellen lässt uns wissen, dass wir nicht allein sind.


Die Menschen die nun ebenfalls an den Strand kommen
lächeln uns zu und wünschen ein herzliches: "Moin"

Das Knirschen des Sandes unter unseren Füßen ist kaum noch zu hören.
Irgendwie wird plötzlich alles wieder leiser. Warum nur?

Der Duft des Meeres und die Wärme der Sonne. 

Verschwunden.
Ich spüre nur noch deine Hand, die meine hält. 
Bitte lass nicht los.

Und dann...

Klingelte der Wecker. 
Ich war wach. Tränen in den Augen, weil ich weiß,
es war nur ein Traum aus dem ich nicht aufwachen wollte.

Doch es gibt etwas was ich noch immer spüre. 
Deine Hand in Meiner und dein Lächeln.
Ich lächle ebenfalls, mit dem Wunsch: 
Lass mich dich abholen. Fahr mit mir ans Meer!




Kommentare

  1. A lovely piece...
    lyrical and pensive...
    the ocean's shore, however, is also not the answer.
    Bert

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen